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Zukunft sichern

Kaffee kann mehr

 

Das Lieblingsgetränk im Büro mit neuer Karriere: Wie aus grünen Bohnen in Jutesäcken Genuss, Emotionen und ein neues Geschäftsmodell werden.  

Cappuccino, Latte Macchiato, Café Crema – oder doch lieber einen Espresso? Wenn wir in der „Nach-Corona-Zeit“ wieder ins Büro gehen werden, ist es nicht nur der Schreibtisch, auf den wir uns freuen. Wir freuen uns auf den Kaffee mit den Kollegen: beim Pausenplausch, in kreativer Runde, bei einem gemeinsamen gut gelaunten Start in den Tag. Kaffee verbindet, hebt die Stimmung, lässt uns häufig mit einem Lächeln zurück. Kurz: Kaffee ist wichtig und eine richtig gute Tasse Kaffee im Büro ist ein Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeiter.

Neues Geschäftsmodell

Die Kaffeemeister –
wenn Bohnen sich lohnen

Immer wieder betonen wir bei Soennecken, dass es wichtig ist, neue Geschäftsmodelle für die Händler aufzubauen und zu etablieren. Aber wie funktioniert so etwas eigentlich? Wer sucht und findet Ideen für ein neues Geschäftsmodell? Welche Ideen lassen sich umsetzen? Lohnt sich das überhaupt? Wen und was braucht man dafür?

Kurz: „Neues Geschäftsmodell“ ist schneller geschrieben als umgesetzt. Doch ausgerechnet im Corona-Jahr haben wir begonnen, ein neues einzuführen: OCS, Office Coffee Service, ist ein B2B Kaffee- und Kaffeemaschinen-Vertrieb. Doch was da so formell klingt, hat in Wirklichkeit mit viel mehr zu tun: Mit Konzept und Kompetenz, mit Erfahrung und Emotionen und mit viel gemeinsamer Arbeit. Und deshalb heißt es bei uns auch nicht einfach OCS, sondern „Die Kaffeemeister“. 

Die Sonnecken und drei Pilothändler: Wo der Kaffee sein Konzept bekam

Kaffee hat die Soennecken schon lange im Sortiment. Hier aber geht es nicht allein um ein Pfund gefriergetrockneten Kaffee, der zwischen Kugelschreibern und Kopierpapier ins Paket gelegt wird. Bei den Kaffeemeistern geht es um mehr, um viel mehr. Es geht um den festen Glauben daran, dass die Zukunft mehr braucht als einfach nur Produkte. Statt Vakuumkaffee für die verkalkte Filtermaschine gibt es Service und Emotionen: aromatisch duftende Kaffeebohnen, ein Vollautomat, der sein Geschäft so gut versteht wie ein Barista, und Menschen, die die Maschine immer einsatzbereit halten. Davon hat der Kunde etwas. 

Genau diese Kunden brauchen zusehends weniger Kugelschreiber und Kopierpapier, weil ihre Welt nicht erst seit Corona digitaler wird. Ihnen Neues anbieten zu können, ist gut für den Umsatz. Und außerdem: Wer sich um großartigen Latte Macchiato und Espresso kümmert, dem kauft man gerne auch weiterhin die benötigten Kugelschreiber und in Zukunft die IT-Dienstleistung ab. Davon haben die Händler etwas. Aber ist Neues nicht immer auch kompliziert? Kostet es nicht Zeit und Geld und Nerven? Ja, häufig. Doch die Soennecken hat es einfach gemacht.

Mit einem Franchise-System schafft sie überall in Deutschland gleiche Bedingungen: Die Angebote und Abläufe und sogar die Ausbildung sind erprobt und immer gleich, wodurch jeder neue Kaffeemeister sehr viel Zeit und Geld beim Aufbau spart. Und mit hohen Standards erzielen sie bessere Margen. Gezahlt werden übrigens weder Kaffee noch Maschine noch Techniker - sondern nur jede einzelne Tasse Kaffee. Einfacher geht es nicht! 

Die Händler

Wo Vertrauen mehr zählt als Mut

Etwas völlig Neues zu machen, braucht Offenheit und Mut. Auch wenn die Soennecken mit einem zuverlässigen Rahmen bereits viel Sicherheit geschaffen hat: Das Kaffeegeschäft scheint für die Händler dennoch recht weit weg von allem, was sie bislang getan haben. Allein mit Mut ist jedoch schon so mancher vermeintliche Held wie Ikarus abgestürzt. Erfolgreicher waren in der Regel Helden, die ihren Mut mit Erfahrung und Kompetenzen untermauern konnten. Das können die Händler.

Viele von ihnen haben bereits Servicetechniker und eine Werkstatt. Auch wenn sie darin eher Drucker reparieren als Kaffeemaschinen, können die gleichen Service-Techniker nach entsprechender Schulung ebenso gut Kaffeemaschinen in Betrieb nehmen und warten.

Vor allem aber haben die Händler den direkten Kontakt mit vielen Stammkunden, deren Vertrauen sie über Jahre erworben haben. Sie wissen, wo und wie sie ihre Kunden ansprechen können, und sie wissen genau, was es für diese bedeutet, wenn ein Drucker - oder eben eine Kaffeemaschine - am Morgen ausfällt. Wer dann für schnelle Hilfe sorgt, ist beim Kunden zweifelsfrei der Held des Tages. Der gute menschliche Kontakt, die technische Kompetenz und dann noch das Quäntchen Mut sind beste Voraussetzungen für viele kleine Erfolgsgeschichten und eine gemeinsame große.

Die Kaffeerösterei Van Dyck: Wo die Aromen in der Bohne geweckt werden

Wie facettenreich Kaffee sein kann, wissen die meisten Menschen gar nicht. Wir machen den Kaffee, den wir selber gerne trinken“, ist einer der Leitsprüche der Rösterei Van Dyck, die die Kaffeemeister beliefert. In der Kölner Schanzenstraße kommt der Rohkaffee in 60 oder 90 Kilogramm-Jutesäcken an. Den grünen Kaffee braun zu machen, nennt sich Rösten und ist eine hohe Kunst. 

Erst durch das Rösten treten die Aromen des Kaffees hervor. Dabei kommt es darauf an, dass alle Nuancen des Geschmacks erst dann frei werden, wenn der Kaffee frisch gemahlen wird. Fruchtig, beerig, nussig, süßlich - wie beim Wein bringt auch der Kaffee seinen Charakter aus dem Ursprungsland mit. Bei Van Dyck kommt er aus Uganda, Mexiko und Äthiopien. Der Röster schaut, welches Potenzial der Kaffee hat und entscheidet, wie er ihn röstet. Er testet, probiert, ändert und passt an in mehreren Kreisen, um das Beste hervorzuheben.

Der Kaffee für Van Dyck ist ausschließlich Bio-Kaffee und zu 100 Prozent fair gehandelt. Das heißt: Anbau ohne Pestizide und faire Preise für die Menschen, die ihn produzieren. Der Kaffee wird Mischanbau mit anderen Pflanzen wie zum Beispiel Bananen kultiviert.

 

 

Die drei Etappen für einen guten Kaffee sind: guter Anbau, passende Röstung und richtige Zubereitung. Damit letzteres auch noch klappt, sind die Kaffeevollautomaten genau auf die angebotenen Kaffeesorten abgestimmt. Denn, so wissen die Kaffeekenner: „Mahlen nach Zahlen“ funktioniert meist nicht. 

“Für mich nimmt Kaffee einen riesigen Teil im Leben ein - er ist Leidenschaft, Liebe und Herzenssache.“

Albina Nachname,
Kaffeerösterin und Barista bei van Dyck

Herzensangelegenheit Kaffee

Im Gespräch mit der Barista

Lernen Sie Barista und Kaffeerösterin Albina im Gespräch mit Soennecken-Mitarbeiter Tobias Wiebe kennen. Sie erzählt über sich, die Rösterei und viele kleine Geschichten rund um die besondere Bohne.

Kaffee-Facts und Kaffee-Geschichten

  • Kaffee ist mit rund 164 Liter pro Kopf das meistgetrunkene Getränk in Deutschland – noch vor Mineralwasser und Bier.
  • Jeder vierte Kaffee wird außer Haus getrunken.
  • Nirgends wird so viel Kaffee getrunken wie im Büro – im Schnitt trinkt jeder …?
  • Etwa 90 verschiedene Kaffeesorten sind weltweit bekannt. Vier davon werden angebaut und zwei, die Sorten Arabica und Robusta, hauptsächlich getrunken.
  • Der stärkste Kaffee der Welt ist nicht etwa der Espresso, sondern der Filterkaffee. Der Prozess des Filterns dauert dabei länger als beim Espresso, so dass das Wasser mehr Koffein aufnimmt.
  • Kaffeebohnen sind botanisch gesehen keine Bohnen, sondern Kirschen.
  • Milde, hell geröstete Kaffeebohnen enthalten mehr Koffein als dunkle Bohnen.
  • Der Tag des Kaffees und der International Coffee Day werden am 1. Oktober gefeiert.
  • Als teuerster Kaffee der Welt galt lange Zeit der Kopi Luwak aus Indonesien. Er entsteht, indem man der indonesischen Schleichkatze Kaffeekirschen zu fressen gibt, die sie unverdaut wieder ausscheidet, ihnen aber ein ganz besonderes Aroma gibt, das zu einem Kilopreis von rund 600 Euro verkauft wird. Noch exklusiver ist der Black Ivory Coffee aus Thailand: Dort kam man auf die Idee, Kaffee auf eine ähnliche Weise herzustellen, aber mit Tieren, die ein „etwas“ größeres Volumen verdauen können, nämlich mit Elefanten!
  • Der preußische König Friedrich der Große verbot die Einfuhr von Kaffee im Jahr 1677. Er befürchtete, dass der zu der Zeit stark wachsende Kaffeeverbrauch die traditionellen einheimischen Produkte wie Malz oder Gerste verdrängen könnte. Die staatliche Propaganda versuchte denn auch, Kaffee als verachtenswerte Modeerscheinung und überflüssigen Luxus zu stigmatisieren.