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Kreativität leben

Not macht erfinderisch

 

Auch ein Lockdown war für unsere Händler kein Grund von der Bildfläche zu verschwinden. Ideenreich und originell machten sie ihre Kunden glücklich. 

Unsere Händler standen vor einer Situation, die nach Helden geradezu schrie. Das Herzstück ihres Geschäfts, der Laden vor Ort, musste monatelang geschlossen bleiben. Die Nähe, die die Beziehung zu ihren Kunden seit langen Jahren ausmacht, schien plötzlich nicht mehr möglich. Doch die Händlerhelden arbeiteten auch hinter verschlossenen Türen für ihre Kunden, die ihren Laden um die Ecke nun vielleicht mehr brauchten als je zuvor – denn manches kann oder will man im Internet einfach nicht kaufen. Die enge Verbundenheit mit ihren Kunden trieb die Händler an, aus besonderen Bedingungen besondere Angebote zu machen.

Best Practice

Mit Köpfchen für die Kunden

Händler wissen, was ihre Kunden brauchen, und sie nutzten die Spielräume, die ihnen blieben, um die Wünsche der Menschen erfüllen zu können – und auch, um so etwas wie Ohnmacht erst gar nicht aufkommen zu lassen. Machen ist immer besser als warten, lautete das Motto. Und so entwickelten die Händler mit bemerkenswerter Kreativität neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte und Dienstleistungen, und nutzten dafür auch neue digitale Kommunikationskanäle.

Belohnt wurden sie mit einem steten Kontakt zu ihren Kunden während des Lockdowns und vielen lächelnden und dankbaren Kunden nach Öffnung der Geschäfte - und dem guten Gefühl, selbst aus ungeahnt schwierigen Zeiten das Beste zu machen.

Nicht ohne meinen Ranzen

Er ist für Schüler das wichtigste Utensil und sie entscheiden meist zügig über Dinos, Pferde oder Raumschiffe. Eltern hingegen fragen sich eher: Welcher Schulranzen passt am besten zum Kinderrücken? Und: Wie kann ich es herausfinden, wenn man nirgends anprobieren kann? Die Lösung: Videochat und die richtigen Fragen – dann klappt es auch online! Mit Zeit und professioneller Beratung sorgten die Profis so für ein sicheres Gefühl bei den Eltern und leuchtenden Augen bei den Kindern.  

 

„Ein Ranzen muss passen und er muss gefallen – per Video konnten wir beides erfüllen.“

Angelo Fischer, 
Ortloff Köln

Hobby mit der Post

Ob nach einem langen Arbeitstag oder in erzwungener Lockdown-Langeweile: Vielen Menschen fiel angesichts weggefallener Freizeitmöglichkeiten die Decke auf den Kopf. Ein Workshop, um zu Hause etwas Neues auszuprobieren, kam vielen da gerade recht. Ob Handlettering, Sketchnotes oder Bullet Planning – die notwendigen Materialien für das neue Hobby kamen vorab im Paket. Rechtzeitig vor dem Webinar stellten die Händler das notwendige Material zusammen und schickten es an die Teilnehmer. So konnte am Tag der Veranstaltung gleich begonnen und der Kreativität freier Lauf gelassen werden.

 

„Die Sehnsucht nach Abwechslung und Aktivität war sehr groß!“

Ruth Wolters, 
Weyers-Kaatzer Aachen

Bleistifte statt Burger

Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Drive in! Was sonst eher aus der Burger und Pommes-Branche bekannt ist, funktioniert auch mit Schreibwaren und Bastelartikeln. Man muss nur darauf kommen und mutig genug sein, es umzusetzen. Statt im Ladenlokal orderten die Kunden aus dem Auto heraus – so einfach wie sicher.

Hilfe, die Schule beginnt!

Schon ohne Pandemie löst der Schulanfang ein paar Tage lang einen Run auf den Schreibwarenhandel aus. Schüler und Eltern, auf deren langen Listen alles steht, was sie für das Schuljahr brauchen, stürmen in die Läden. In 2020 ging das nicht. Inzidenz- und Quadratmeterzahlen bestimmten die erlaubte Anzahl Kunden im Geschäft. Kreativ arbeiteten die Händler die Listen ab: per Lieferung nach Hause, per „click and collect“ oder sogar mit einer kleinen „Filiale“ im Zelt vor dem Laden.

 

„In unserem kleinen Ladengeschäft hätten wir niemals alle Kunden bedienen können.“

Stefan Zauner, 
Josef Zauner e.K., Bad Tölz

Gerda Höll, Horst Höll GmbH Baden-Baden (Lieferung per Vespa)

Lieferung auf zwei Rädern

Wenn der Kunde nicht in den Laden kommen kann, dann kommt eben der Laden zu den Kunden. Genaugenommen natürlich ein Mitarbeiter – und in Zeiten von Kurzarbeit nicht selten der Chef oder die Chefin persönlich. Mit Taschen am Lenker der Vespa oder einem dicken Karton auf dem Gepäckträger des E-Bikes brachten sie Bestellungen direkt an die Haustür.

 

„Mit meinem Fahrrad war ich schnell und umweltschonend beim Kunden – und habe noch Sport gemacht.“

Frank Eickhoff, 
Eickhoffs Schule und Büro e.K. Menden

Frank Eickhoff, Eickhoffs Schule und Büro e.K. Menden (Lieferung per Fahrrad)

Impressionen

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