Fragen und Antworten

Wussten Sie, dass:

das „Pick-by-voice-System“ hilft, Fehler zu vermeiden und die Qualität der Auftragsabwicklung zu sichern?

Warum werden die Pakete gewogen?

Damit bei Ihren Kunden immer alles richtig ankommt, gibt es mehrere Stufen zur Qualitätssicherung und Kontrolle. Ein wichtiger Punkt ist die Waage, auf der schon beim Packen überprüft wird, ob das Gewicht des Pakets mit dem Profil der Ware, die gepackt werden soll, übereinstimmt. Wird beispielsweise nur ein Stift eingepackt, obwohl es ein Zehner-Pack sein soll, fällt dies sofort auf und kann korrigiert werden.

Wie kommen die richtigen Waren an den richtigen Platz?

Der Computer hat hier das Sagen: Welche Ware welchen Platz im Hochregallager einnimmt, von dort automatisch herausgeholt und an einen der „Kommissionierbahnhöfe“ befördert wird, wo die Mitarbeiter dann die Pakete packen: Das alles wird optimal gesteuert. In den Regalen findet der Mitarbeiter dann die Produkte, die er häufig braucht, in Griffweite – seltene Produkte sind ein paar Schritte weiter weg zwischengelagert.

Weshalb hängen hier so viele Erläuterungsschilder, kommen häufiger Besucher?

Das Soennecken-Logistikzentrum kann nach Anmeldung jederzeit von Mitgliedern mit deren Kunden besucht werden – als eindrucksvoller Ausflug hinter die Kulissen eines hoch modernen Großhandelslagers. Die Schilder dienen dabei als Wegweiser und Erklärungstafeln.

Werden die Kartons von oben fotografiert oder gibt es auch Röntgengeräte wie am Flughafen?

Bevor der Deckel auf die Kartons kommt, wird von oben eine Aufnahme gemacht, die Ihnen als Händler auch zur Verfügung steht. Damit kann bewiesen werden, welche Waren sich in welchem Zustand beim Versand im Paket befunden haben. Durchleuchtet werden die Pakete allerdings nicht.

Weshalb ist das Lager so hoch?

Im Hochregallager werden die rund 13.000 verschiedenen Artikel in Regalen von 28 Metern Höhe gelagert. Menschen sind in diesem Gebäude die Ausnahme: Die Regale werden voll automatisch befüllt und die Waren genauso automatisch wieder entnommen.

Wie viel muss ein Mitarbeiter hier in diesen Gängen laufen?

Jeder Mitarbeiter hat einen eigenen Bereich von 15 Metern, hierhin werden alle Waren geliefert, die er einpacken soll.

Woher wissen Sie, welche Sachen Sie einpacken sollen?

Die Bestückung der einzelnen Pakete erfolgt über das Computer-System. Die Mitarbeiter arbeiten mit einem Headset, also Kopfhörer und ein kleines Mikrofon, über diese Anlage bekommen sie genaue Anweisungen, welche Waren eingepackt werden sollen.

Wer entscheidet über die Reihenfolge, mit der gepackt wird?

Auch die Reihenfolge wird vom Computer festgelegt – hier gilt der Grundsatz „Schwer vor leicht“.

Wie kommen die Deckel auf die Pakete?

Die Verdeckelungsmaschine misst die Füllhöhe in den Kartons und klappt die Seiten entsprechend um, falls zu viel „Luft“ nach oben hin ist. Dadurch vermeidet man den Gebrauch von unnötigem Füllmaterial.

Wie gelangen die Kartons schonend in die Lkws?

Mit Laufbändern, die bis in die Ladefläche hinein ragen, werden die Kartons den Mitarbeitern bequem zum Beladen geliefert. Auch hier gibt es noch eine eingebaute Sicherung: Erreicht ein Karton das Ende des Bandes, stoppt dieses sofort, kein Karton kann vom Band fallen.

Wussten Sie, dass: