Seit 1870: Zukunft mit Tradition
Er war genialer Erfinder und begnadeter Kaufmann in einer Person: der Firmengründer Friedrich Soennecken. Er war ein Mensch, der wie kein anderer unser heutiges Büroleben geprägt hat. Und doch weiß kaum jemand, welche bahnbrechenden Erfindungen wir ihm zu verdanken haben und wie alles begann.
Als Sohn eines Schmiedes kam Friedrich Soennecken 1848 im Sauerland zur Welt. Schon seine Lehrer erkannten das große Potential, das in dem kleinen Fritz steckte. Ein "Tintenmalheur" in seiner Lehre brachte ihn zu seiner allerersten Erfindung: Er fixierte das wackelige Tintengefäß in einem soliden Holzklotz. So konnte es nicht mehr umfallen.
Jede noch so kleine Schreibfeder, die bei Soennecken in Handarbeit hergestellt wurde, trug den eingeprägten Namen wie ein Gütezeichen.
Nach dieser "Initialzündung" war Friedrich nicht mehr zu bremsen. Mit 22 Jahren entwickelte er die Rundschrift, die zum Vorbild unserer heutigen Schreibschrift wurde. Nur fünf Jahre später gründete er am 27. Mai 1875 die Firma Soennecken, einen kleinen Verlag in Remscheid, der ein Jahr später nach Bonn umzog. Um seine Rundschrift besser verbreiten zu können, gab der geschickte Marketingstratege Friedrich Soennecken Lehr- und Übungshefte heraus, die sogenannten „Rundschreibhefte“. Sie wurden in mehrere Sprachen übersetzt und machten gleichzeitig Werbung für seine Rundschriftfedern, die er parallel vertrieb.
Eine ereignisreiche Unternehmensgeschichte nahm von da an ihren Lauf. "Ordnung ins Büro zu bringen" wurde zu seiner Lebensaufgabe, die er unermüdlich und leidenschaftlich verfolgte. So entwickelte er eine Vielzahl handlicher Helfer, die das Büroleben bis heute vereinfachen – darunter auch das Ringbuch, welches sich symbolisch im Logo wieder findet. 1905 als Warenzeichen eingetragen, gingen die zwei markanten Ringe immer mit der Zeit und sind sich doch treu geblieben.
Denn Soennecken hat Tradition!
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