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Wachsmaler, Buntstifte, Faserstifte: Was der kreative Nachwuchs im Kinderzimmer zum Malen wirklich braucht.

Kinder lieben es zu malen. Doch welche Stifte passen zu welchem Alter? Welche sind gesundheitlich unbedenklich? Und was ist sonst noch beim Kauf zu beachten? Ein Ratgeber für Eltern mit kreativem Nachwuchs.

Wachsmaler, Buntstifte, Faserstifte finden Sie bei den Soennecken Fachhändlern

Die achtjährige Lisa ist eine gefeierte kleine Künstlerin. Das liegt natürlich in erster Linie an ihrem Talent (da sind sich Mutter und Vater sehr einig). Ein wenig hat es aber auch mit dem Inhalt ihrer diversen Federmäppchen zu tun: Von jeher malt sie mit Stiften, die ihr gut in der Hand liegen und die auch dann nicht kaputtgehen, wenn sie im kreativem Überschwang einmal zu fest aufdrückt: Die Beratung im Fachhandel macht es möglich.

 

Daher ist es ratsam, beim Kauf nach der Spielzeug-Norm DIN EN 71 Ausschau zu halten.

Bei der Auswahl des geeigneten Equipments sind die Dicke des Stiftes und die motorischen Fähigkeiten des Kindes entscheidend. Wer seiner Tochter oder seinem Sohn das erfolgreiche erste Malen ermöglichen möchte, kauft Wachsmalstifte: Die sind schön dick, unempfindlich auch gegen übermäßigen Druck, erlauben großflächiges Malen und machen obendrein mit großer Farbintensität Freude. Nach dieser Phase geraten Buntstifte in den Fokus der kunstbegeisterten Familie, und zwar möglichst dicke, weil sie von Anfängern besonders gut gehalten werden können. Ob die Stifte nun rund, sechskantig oder dreikantig sein sollen, hängt von den individuellen Vorlieben des malenden Kindes ab.

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Kinder schreiben auf Papier

Da gibt es nur eines: ausprobieren! Hat der Künstlernachwuchs das richtige Gespür für das Malen mit Buntstiften entwickelt – wie man einen Stift hält und wie man den Druck aufs Papier reguliert – dann steht dem Übergang zum Fasermaler nichts mehr im Weg. Doch Obacht: Wer beim Malen zu fest drückt, riskiert, dass die Spitze des Stifts auf Nimmerwiedersehen im Schaft verschwindet und dass das gerade in Arbeit befindliche Bild fürs erste unvollendet bleibt.

Dass Sohn oder Tochter irgendwann einmal gedankenverloren am Stift nuckeln oder Haut und Papier, nun ja, verwechseln, lässt sich kaum vermeiden. Daher ist es ratsam, beim Kauf nach der Spielzeug-Norm DIN EN 71 Ausschau zu halten. Bei Filzstiften und Textmarkern sollte man zudem der eigenen Nase vertrauen: Erkennt man einen süßlich-chemischen Geruch, weist das auf schnell verdunstende, organische Lösungsmittel hin, die für Kinder tabu sein sollten. Folienschreiber mit Bezeichnungen wie „Allesmarker“ oder „Whiteboardstifte“ haben im Kinderzimmer daher nichts zu suchen.

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Sind die richtigen Stifte gefunden, sollen sie natürlich auch möglichst lange halten. Ausgetrocknete Filzstifte etwa bekommt man wieder in Schwung, indem man mittels einer Spritze Essig in die Mine tröpfelt. Beim Spitzen von Buntstiften ist schnell ein Malheur passiert, wenn das Messer unscharf ist oder sich der Stift im Spitzer verkeilt. Ein schmaler Stift in einem Jumbo-Spitzer ist deshalb nicht die beste Idee, die man bei der Pflege des Künstlerbedarfs haben kann. Und wenn doch einmal ein Stift das Zeitliche segnet, merkt man sofort, wie gut es ist, wenn man einzelne Exemplare nachkaufen kann und nicht gleich wieder das komplette Sortiment erwerben muss.

„Allesmarker“ oder „Whiteboardstifte“ haben im Kinderzimmer daher nichts zu suchen.

Wer sich intensiver mit dem Thema „Anspitzen“ beschäftigen möchte, findet gewiss Erfüllung bei der Lektüre des Buches „Die Kunst, einen Bleistift zu spitzen“ von David Rees, seines Zeichens Cartoonist und Humorist. Wer einfach nur wissen will, wo es gute Stifte und die entsprechende Fachberatung gibt, schaut am besten hier.