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Der Fluch des Vergessens – Tipps zum besseren Behalten

Neonfarbene Zettel Soennecken.

Jeder kennt das. Man weiß, dass man es mal wusste: Die englische Vokabel, den Namen des Ministers, die fünf Punkte, die man in der kleinen Rede frei vortragen wollte. Doch es scheint, als hätte das Hirn den Staubsauger eingeschaltet. Weg ist es. Aber ist es wirklich weg?

Den Namen von Herrn Blaufuchs werden Sie nie mehr vergessen, wenn Sie ihm im Geiste einen solchen um den Hals hängen.

Jeden Tag, jede Sekunde mischt unser Gehirn seine Zettel mit Informationen durch. Neue kommen dazu, werden einsortiert, andere umsortiert, manche hinter anderen versteckt. Weg sind sie jedoch nicht. Wenn wir sie nicht finden, liegt es daran, dass wir sie am falschen Ort, im falschen Ordner, in der falschen Gehirnzelle suchen und uns dabei im Labyrinth unserer eigenen Zettelwirtschaft verlieren.

Und: Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie wieder mal etwas vergessen haben. Es ist völlig normal.

Die passenden Lernutensilien wie Trennblätter, Textmarker oder neonfarbene Zettel erhalten Sie bei den Soennecken-Händlern.


Der Fluch der Vergesslichkeit ist also eher ein Fluch des schlechten Speicherns. Ein paar einfache Tipps, um schon beim Lernen die Bibliothek im Kopf besser aufzustellen, finden Sie nachstehend: 

  1. Weniger ist mehr. Informationen überlagern sich, insbesondere wenn sie ähnlich sind. Lernen Sie niemals zwei Lektionen hintereinander. Machen Sie eine Pause, gehen Sie spazieren, schlafen Sie drüber.

  2. Das Umfeld denkt mit. Das Hirn speichert leider unnütze Dinge gleich mit. In den Straßen von Rom sind dann die am Schreibtischstuhl noch beherrschten Italienisch-Vokabeln plötzlich weg. Verändern Sie Reihenfolge und Umfeld. Lernen Sie Vokabeln auch von unten nach oben, alphabetisch oder querbeet. Wechseln Sie auch den Ort beim Lernen.

  3. Knüpfen Sie Netze. Je mehr Knotenpunkte Ihre Gehirnzellen haben, desto eher können Sie sich zu der einen Zelle vorhangeln, in der die gesuchte Information liegt. Versuchen Sie immer, Neues an bereits Bekanntes anzuknüpfen. Fangen Sie nie mit Details an, sondern immer mit Übersichten oder Inhaltsverzeichnissen. Nutzen Sie MindMaps, gliedern Sie mit Trennblättern, markieren Sie mit Textmarkern.

  4. Malen Sie Bilder im Kopf. Ein Bild wird schneller und besser gespeichert als Worte. Den Namen von Herrn Blaufuchs werden Sie nie mehr vergessen, wenn Sie ihm im Geiste einen solchen um den Hals hängen.

  5. Sie kommen nicht drum herum. Ums Wiederholen. Alles, was nicht spektakulär interessant ist, wird irgendwann in den Tiefen der grauen Zellen verschüttet, wenn Sie es nicht zwischendurch mal anfassen – egal, ob Vokabeln, Namen oder große Zusammenhänge.

  6. Delegieren Sie. In hektischen, stressigen Zeiten ist die Gefahr noch größer, Dinge zu vergessen. Belasten Sie dann ihr Hirn nicht mit einmaligen Alltagsaufgaben wie „Milch ist alle“ oder „Tante Susanne anrufen“. Delegieren Sie das Erinnern konsequent an Kalender, die Weckfunktion im Smartphone, Listen zum Abhaken oder neonfarbene Zettel an der Haustür.

Soennecken-Mitarbeiter am Schreibtisch.
Stapel neonfarbene Zettel von Soennecken.

Neonfarbene Textmarker Soennecken.