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Das Genie beherrscht das Chaos - ob Einstein damit auch den Schreibtisch meinte?

Links der Tastatur To-do-Listen, rechts von ihr die Post, dahinter ein Aktenstapel, und wo war nochmal diese Visitenkarte? Einstein soll gesagt haben, nur der Dumme brauche Ordnung, das Genie beherrsche das Chaos. Das ist eine höchst charmante Ausrede, wird aber eher selten von effizientem Arbeiten begleitet. Selbst Wissenschaftler streiten über das Thema, wie aufgeräumt ein Schreibtisch sein soll. Die vorherrschende Meinung ist: Bei zu viel Durcheinander dauert die Arbeit länger. Doch ein wenig Platz für Individualität und Kreativität kann ruhig bleiben.

Chaos auf dem Schreibtisch

Ordnung auf dem Schreibtisch zu schaffen, ist nicht schwierig. Die Zauberwörter lauten schlicht: Aussortieren und Einsortieren. Ein wenig Konsequenz und clevere Büroartikel helfen, einen einmal hergestellten Zustand der Ordnung auch zu halten. Grundsätzlich gilt: Was Sie nicht zum Arbeiten brauchen, kommt weg. Als erstes sortieren Sie alles, was aus Papier ist. Packen Sie Dokumente, die sie in dieser Woche nicht benötigen, in Aktenordner, Hefter oder Hängeregister. In aller Regel kann ein guter Teil auch gleich in den Papierkorb. Was Sie aktuell zum Arbeiten brauchen, muss nicht lose gestapelt liegen, sondern kann in Briefkörbe, farbige Sammelordner oder zumindest thematisch sortiert in Sichthüllen verschwinden. Um den Rest unter Kontrolle zu halten, legen Sie kleinteilige Büroartikel in Stifteköcher und Ablageschalen – auch die Post-ist. Für die Elektronik gibt es chice Utensilien wie Ständer für Notebook oder Smartphone, die auch gleich den Kabelsalat beseitigen.

 

 

Bleiben zwei Fragen

Erstens: Wie wirkt Ihr Schreibtisch auf andere? Den Chef zum Beispiel. Genie hin oder her – ein chaotisch wirkender voller Schreibtisch gilt schnell als Zeichen mangelnder Disziplin. Andererseits kann ein komplett leerer Schreibtisch den Anschein erwecken, Sie hätten zu wenig zu tun. Finden Sie einen Mittelweg. Ein Notarzt hat auch einen vollen Koffer, aber alles darin hat seinen festen Platz. Zweitens: Womit fühlen Sie sich persönlich wohl? Sie müssen kein „Leertischler“ werden, um ein gutes Gewissen zu haben. Für manchen darf es eben ein wenig mehr sein. Wenn Sie etwas „Fülle“ auf Ihrem Schreibtisch brauchen, um die Kreativität anzukurbeln, oder einfach, weil es das Büro ein wenig bunter macht, dann ist es vielleicht einfach an der Zeit für einen größeren Schreibtisch.

Ordnung auf dem Schreibtisch