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Akustik im Büro – Lärm gilt als Störfaktor Nummer eins

Man kann sie nicht greifen und man sieht sie nicht. Aus diesem Grund wird die Akustik bei der Bürogestaltung oftmals einfach vergessen. Mit Konsequenzen, denn Lärm mindert Konzentration und Leistungsfähigkeit.

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In der modernen Arbeitswelt wird Kommunikation immer wichtiger und durch offene Bürostrukturen aktiv gefördert. Aber wer miteinander kommunizieren kann, kann sich eben auch gegenseitig stören. Je mehr Personen (und Geräte) im Raum sind, desto höher die Geräuschkulisse. Der Kopierer läuft, die Klimaanlage rauscht, Tasten klappern, Papier raschelt, Kollegen tuscheln, lachen oder diskutieren ungeniert laut am Telefon. Von Arbeitnehmern wird Lärm im Büro als „Störfaktor Nummer eins“ genannt.

Dabei kann grundsätzlich jeder Raum akustisch optimal gestaltet werden. Computerprogramme können heute die Akustik eines Raums detailliert berechnen, Materialien verschiedenster Art stehen zur Schalldämpfung zur Verfügung. Dabei gilt: Gut geplant ist halber Lärm. Das wissen auch die Soennecken Büroeinrichter und führen Beratungen und Planungen zu Akustiklösungen durch. In Kooperation mit Spezialisten werden sogar Ferndiagnosen durchgeführt, um zum Beispiel für kleinere Projekte Orientierungshilfen zu schaffen.

 

 

 

Wer die Gestaltung der Büroräume gut plant und umsetzt, fördert Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter.

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Wer die Gestaltung der Büroräume gut plant und umsetzt, fördert Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter. Doch wo sind die Stellschrauben, an denen sich Lärm vermeiden lässt?

 

Weniger Lärm bei Geräten

  • Achten Sie bei der Auswahl der Geräte auf lärmarme Produkte – das gilt von der Tastatur bis zur Klimaanlage. Vergleichen Sie die Herstellerangaben zur Geräuschabgabe. Mit dem Prüfsiegel „Blauer Engel“ versehene Produkte sind besonders geräuscharm. 
  • Bringen Sie laute Geräte wie Plotter, Kopierer möglichst in separaten Räumen unter. 
  • Manchmal ist es sinnvoll feste Telefone durch mobile zu ersetzen, die von Klingeln auf Vibration gestellt werden können.
  • Die Verwendung von Headsets bewirkt, dass beim Telefonieren leiser gesprochen wird

 

Kluge Planung der Räume

  • Das A und O: Sorgen Sie für ausreichend Platz zwischen den Arbeitsplätzen. Die Entfernung reduziert die Lautstärke und lässt hohe und grelle Töne dumpfer wirken.
  • Teilen Sie große Büroflächen in Zonen ein, um kleinere Arbeitsbereiche zu schaffen.
  • Platzieren Sie Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit häufig miteinander kommunizieren müssen, nah beieinander.
  • Gliedern Sie Kommunikationsräume („Telefonzellen“, Meetingräume, Teeküchen) für informellen Austausch ebenso aus wie offizielle Konferenzräume.
  • Schaffen Sie Ausweichmöglichkeiten wie "Räume der Ruhe" für Arbeiten, die besondere Konzentration erfordern. 

 

 

 

Den Schall rundum dämpfen

  • Eine schallabsorbierene Unterdecke führt zu einer deutlichen Lärmminderung.
  • Raumwände können mit speziellen Anstrichen ausgestattet werden.
  • Teppich- oder weiche Kunststoffböden dämpfen im Unterschied zu harten Fußböden den Trittschall.
  • Möbeloberflächen aus Holz oder mit bespannten Fronten dämpfen stärker als Flächen aus Stahl oder Glas.
  • Schallabsorbierende Stellwände vermindern die Schallausbreitung zwischen den Arbeitsplätzen.
  • Deckensegel über den Arbeitsplätzen reduzieren die Reflexion des Schalls

 

Schallschutzlösungen sorgen nicht nur durch eine angenehme Büroakustik für effizientes Arbeiten. Sie bieten auch praktische Anwendungen und setzen stilsichere Akzente, die den Büroalltag erleichtern und für ein angenehmes Grundgefühl sorgen. Was noch bleibt ist die Sache mit der gegenseitigen Rücksichtnahme. Scheuen Sie sich nicht, einfach mal um Ruhe zu bitten. Ein freundliches „Sorry, ich hab’ hier gerade wirklich eine knifflige Sache zu erledigen“ dreht den Lautstärkepegel der Kollegen ganz unkompliziert nach unten. Klappt nicht immer, aber häufig.


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